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wenn das amt mal unterwegs ist

angesagt war ein harmloser betriebsausflug, beschrieben wurde der plan mit gemütlichem wandern und anschließender einkehr im löwenburger hof. ein bis zwei stündchen, dann zwei bis drei bierchen. wie gesagt: harmlos.

was heraus kam, endete fast in einer katastrophe. davon später mehr.

amüsant und nichts schlimmes ahnend ging es im büro los, als steffi uns sämtliche funktionen ihres trecking-rucksacks präsentierte. mir persönlich hat der brustgurt am besten gefallen, aber das erste-hilfe-set war sein geld natürlich auch wert!

man machte sich also in trauter zweisamkeit widerlich vor sich hin lästernd auf den weg zur stadtbahn, um mit selbiger zu einem park-and-ride-platz zu fahren, wo ulrikes sportliches gefährt den tag verbrachte.. denkste! die kennedy-brücke war wegen eines liegengebliebenen lkw´s gesperrt und man musste bereits jetzt mit dem marschieren beginnen. so weit, so gut. beim auto kamen wir heil und auf der margarethenhöhe pünktlich mit gesichtsbrille an.

angefangen hat sodann der gemütliche spaziergang mit einem strammen marsch auf einem weg von geschätzten 30% steigung. wenn das so weitergegangen wäre, hätte ich mich heulend auf den waldboden geschmissen und mit den fäusten geprügelt. aber nach einem viertelstündchen, das mich wider erwarten noch nicht vollständig aus der puste gebracht hat, ging es gemächlich durch das idyllische siebengebirge. iris und ich marschierten mit schmackes im tête de la course und konnten somit eine längere pause an der ersten weggabelung einfahren. hier ereignete sich der erste unfall, bei dem die sich ausruhende alex vom mitgebrachten hund attackiert wurde, weil dieser die ruhepause ziemlich genau nahm. es wurde, als das peloton und schließlich auch die letzten ausreißer aufgegabelt waren, aber in unverminderter anzahl weitergewandert.

durch ansehnliche landschaft bog man schließlich in das tretschbachtal hinab. dies gleicht einer klamm. der weg war nicht selten äußerst matschig, es mussten baumstämme erklettert, hängebrücken überquert und zudem auch noch das peloton verfolgt werden, hinter dem wir nun mit deutlicher verzögerung hermarschierten. doch dank unseres unschlagbaren teamgeistes und einiger kniffe, die man sich bei den pfadfindern abgeguckt hatte (1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - ALLE MANN DA!!!), überwand man die hindernisse quasi mit bravour.

ohne pause ging es weiter. und zwar bergauf. jetzt beginnt die sehnsucht nach dem ersten teilabschnitt unserer tour. man erinnere sich an die 30% steigung. an den amphibien-teichen bleiben karin, silke, steffi, maria und ich hinter den anderen zurück. guter dinge und tapfer wie die zinnsoldaten wandern wir weiter. die anderen werden schon irgendwo warten. das letzte, was wir von ihnen sehen, ist jedoch der hund, der umkehrt und nach dem rechten sieht. ein guter bernhardiner wird aus dem aber auch nicht mehr! nun gut.

an der nächsten weggabelung ist guter rat mangels beschilderung teuer. wir fünf verlassen uns auf unseren orientierungssinn. fataler fehler. wir irren durch den wald, sehen weder schilder noch kollegen, es ist heiß, alles tut weh und die getränke werden knapp. maria und ich versuchen die miese stimmung mit einer intonation von "don´t worry, be happy" anzuheizen. wir müssen das radio jedoch wieder ausmachen. karin fürchtet, dass man durch das unschlaue verbrauchen der batterien einen notruf vereiteln könnte.

an der nächsten weggabelung müssen wir uns zwischen drei wegen entscheiden und verlassen uns auf zwei erfahren wirkende wandersleut´ mit karte in der hand und baby auf dem rücken. diese jagen uns eine steigung hinauf, die alles bisher erlebte in den schatten stellt. schatten, das ist das stichwort. silke sagt, man muss immer den sonnenstrahlen hinterher. sie hätte das schonmal in einem abenteuerfilm gesehen. also weiter.

als wir so richtig tief im wald drin sind, wollen wir eine abkürzung nehmen und querwaldein laufen. dürfen wir aber auch nicht. karin denkt um halb fünf bereits daran, dass es bald dunkel sein müsste.

einen guten kilometer weiter verlassen wir den weg dann doch, weil wir eine abkürzung gefunden haben. abkürzung schön und gut, aber wohin wollen wir eigentlich? endlich, ein schild! breiberg und rhöndorf steht drauf, zusätzlich noch die buchstaben-kombination vvs. karin: "vvs?? aah, verkehrsverbund siebengebirge! aber...wo ist der bus?" den finden wir nicht, dafür entdecken wir eine gedenktafel mit der vielversprechenden auskunft:

"hier endete am 6.4.41 die erdenwanderung von johannes hochstätter"

sehr schön. karin möchte sich danebenlegen, was bei den jungen begleiterinnen infantilerweise nur zu gelächter führt. ich verspreche, eine trage für ihren rücktransport zu bauen oder zumindest eine weitere tafel zu schnitzen.

nach weiteren klettereien, motzereien und der begegnung mit einem netten herrn mit dackel ("WIR WOLLEN KEINE SCHÖNE AUSSICHT, WIR WOLLEN NUR RAUS HIER!!!") sind wir dann eeendlich angekommen. der löwenburger hof. unsere kollegen spotten, essen und trinken. das finde ich nicht lustig. bitte nicht knipsen.

jetzt bin ich wieder zu hause, meine birne glüht und meine füße brennen. das war ein erlebnis! dank an meine wanderfalken für die gute laune, die salami und das weingummi.
17.6.08 21:29


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burning down the nose

ich war im solarium und scheinbar bin ich so hochnäsig, dass ich mir mein von natur aus ja sehr zartes und feingliedriges näschen verbrannt habe und es am gestrigen semi-final-tag in herrlichem ROT leuchtete. mit der guten kollegin wurden sogleich pläne geschmiedet...

- hm, ich kann ja oben drüber einen schwarzen und unten drunter einen gelben strich malen. dann bin ich ausgerüstet!

- ja, gut, dass nicht schwarz unten ist. dann siehste ja aus wie der ADI..

- jaja, oder wie der HITLER!

- na... sag ich doch... ADI!

- ach sooo, ich habe ALI verstanden.


die scheiß spanier schlagen wir übrigens am sonntag 5:0, nachdem wir ihnen die krummen dackelbeine gebrochen haben! und danach.. und währenddessen. einfach immer... ich kann paella einfach nicht mehr sehen!!!
26.6.08 09:22





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